Die angekündigten Veränderungen in der Grevenbroicher Kita-Landschaft haben viele Eltern und Beschäftigte überrascht – und auch uns als CDU Grevenbroich.
Nach den Planungen der Stadtverwaltung sollen die Kita am Hartmannweg 2030 und die Kita „Sternschnuppe“ in Neuenhausen 2029 vollständig schließen. In den Einrichtungen „Spatzennest“ in Hülchrath und „Wirbelwind“ in Wevelinghoven sind zudem Gruppenschließungen vorgesehen.
Dass sinkende Geburtenzahlen und derzeit nicht belegte Kita-Plätze Auswirkungen auf die Bedarfsplanung haben, ist nachvollziehbar. Für uns ist aber entscheidend, wie sich der Bedarf langfristig entwickelt und auf welcher konkreten Datengrundlage solche weitreichenden Entscheidungen getroffen werden.
Gerade wenn gleichzeitig an anderer Stelle neue Kita-Standorte und zusätzliche Kapazitäten geplant werden, müssen die Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar dargestellt werden.
Für Familien und Beschäftigte bedeuten Schließungen erhebliche Veränderungen. Deshalb wollen wir genau hinschauen: Welche Alternativen gibt es? Können bestehende Strukturen erhalten werden? Und welche Auswirkungen haben die Planungen auf die einzelnen Stadtteile?
Wir werden die Kita-Bedarfsplanung und die angekündigten Schließungen sorgfältig prüfen und die offenen Fragen im Jugendhilfeausschuss thematisieren.
Familien brauchen Verlässlichkeit – und Entscheidungen dieser Tragweite brauchen Transparenz.